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Auswirkungen unserer Gedanken auf unsere täglichen Prozesse

Gepostet am 27. Juni 2017 um 13:00
Heute wende ich mich mit einer ganz speziellen Frage an euch: was bewegt euch, morgens eurer Arbeit nachzugehen? Warum stürzt ihr euch jeden Morgen in euren Job oder in den Alltag? Sind es die materiellen Dinge am Ende des Weges (des Monats oder Jahres), der euch anreizt oder kommt der Ansporn von innen heraus? Natürlich sind 100.000 Euro oder ein Porsche vor der Tür ein Anreiz. Was passiert allerdings, wenn das Geld auf dem Konto ist oder der Wagen vor der Tür steht? Das Ziel ist erreicht, der Wunsch erfüllt, wir fühlen uns wohl. Doch was passiert bereits nach kurzer Zeit? Die Euphorie verblasst, da die erreichten Dinge zwischenzeitlich selbstverständlich geworden sind. Plötzlich stellen uns der Porsche und das volle Konto nicht mehr zufrieden! Stell dir bitte mal folgende Frage: "Gehe ich meiner Arbeit nach, weil ich allein die materielle Belohnung sehe oder weil mich etwas von innen heraus antreibt?" Natürlich sind Belohnungen für uns sehr wichtig. Sie treiben uns vorwärts. Wichtiger und nachhaltiger in unserem täglichen Kreislauf ist aus meiner Sicht allerdings die innere Motivation. Wenn wir etwas tun, was wir lieben und worin wir einen tatsächlichen Nutzen für den Menschen, der uns gegenüber steht, dann gehen wir mit anderen Augen an unsere Handlungen. Wie stark oder schwach unsere innere Motivation für eine Sache ist, zeigt sich bereits morgens bevor wir in den Tag starten. Stell dir vor, dein erster Gedanke ist: "Das wird wieder ein sehr anstrengender Tag. Mal schauen, welchen ??rger es heute gibt!" Was passiert in dir und deinem Kopf? Höchstwahrscheinlich entstehen Vorstellungen, Bilder, Ideen und Gefühle, die genau zu diesem Gedanken passen. Sehr wahrscheinlich! Nun passiert etwas ganz erstaunliches...auch unser Körper beginnt zu reagieren....vielleicht mit mangelnder Motivation, vielleicht in Müdigkeit oder Abgeschlagenheit, vielleicht sind es sogar körperliche Beschwerden. Körper und Geist bilden eine Einheit. Es ist also kaum möglich, negativ zu denken und gleichzeitig eine sehr positive körperliche Ausstrahlung zu haben. Du bist also weiterhin bei deinen negativen Bildern, Vorstellungen und Erwartungen an einen echt furchtbaren Tag, fühlst dich demotiviert und hast vielleicht sogar ein wenig Druck in der Magengegend. Und nun stell dir vor, dass du auch noch einen Anruf erhältst, dass dein Kollege krank ist und du länger machen musst. Und schon hat sich eine neue Erfahrung zu den bisher gesammelten gesellt, die uns zeigt, wie hektisch und stressig unser Tag sein kann. Der Kreis ist perfekt! Der Gedanke vom Morgen hat sich bestätigt....wenn sich ein solcher Ablauf mehrfach wiederholt, bildet sich mit gro??er Wahrscheinlichkeit ein Glaubenssatz, der wie folgt lauten könnte: "Meine Arbeit ist nur noch stressig. Es macht mir mittlerweile keinen Spa?? mehr!" So einfach und schnell entstehen unsere Glaubens- und Denkmuster....echt faszinierend!!! Betrachten wir den Ablauf jetzt mal in die andere Richtung....dein erster Gedanke morgens: "Ich bin gespannt, was ich heute erreichen kann. Ich habe die Möglichkeit, vielen Menschen zu zeigen, was ich für sie tun kann." Auch hier entstehen entsprechende Bilder, Ideen, Vorstellungen.....allerdings höchstwahrscheinlich in positiver Form...tolle Gespräche, begeisterte Kunden und tolle Ergebnisse. Was passiert nun mit unserem Körper? Genau, wir nehmen automatisch eine aufrechte und selbstbewusste Körperhaltung ein. Wir haben ein Lächeln im Gesicht und treten unserer Umwelt mit einer positiven Ausstrahlung gegenüber. Und was passiert? Wir sind komischerweise erfolgreicher und führen sehr erfolgreiche Gespräche. Wenn dann auch noch eine positive Bestätigung von unserem Gegenüber kommt, fühlen wir uns vollkommen bestätigt in dem, was wir tun. Was meinst du, welcher Gedanke wird sich dann abends bestätigen? Sehr wahrscheinlich lautet er so: " Ich habe viele Menschen von mir und meiner Arbeit überzeugt und konnte ihnen helfen. Meine Arbeit macht mir sehr viel Freude." Wenn sich dieser Ablauf wiederholt, wird unsere Motivation immer stärker. Plötzlich siehst du die kleinen Herausforderungen des Alltags nicht mehr als riesige Brocken sondern du umgehst sie mit Leichtigkeit. Aus einem Gedanken, der immer und immer wieder bestätigt wird, formt sich ein neuer, positiver Glaubenssatz. Nun schau einfach mal auf deinen Tag. Welche Gedanken begleiten dich? Welche Gedanken blockieren dich innerlich? Es wird Zeit, deinen Kreislauf aus negativen Gedankenmustern zu durchbrechen. Wir haben jeden Tag die Möglichkeit, unser Tun und Handeln auf positive Art und Weise zu ändern!

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